Wie Torrent die Filmindustrie schädigt

Torrent damages the film industry

Torrent damages the film industryDurch die Verwendung der neusten Internettechnologien können Filminhalte nicht nur sehr einfach und qualitativ hochwertig kopiert werden, sondern auch sehr einfach illegal verbreitet werden. Derzeit gibt es nur wenige Konsumenten, die nicht in Besitz irgendwelcher illegaler Raubkopien oder Torrents sind. Auch die Zahl der Gegner dieser Handlungen ist gering und als Gegner wird man meist schief und verständnislos angeschaut.

Ebenso wie die Musikindustrie befürchtet auch die Filmindustrie einen massiven Umsatzeinbruch aufgrund des Wachstums und der Verbreitung von Raubkopien über Streaming-Dienste. Auch die Werbung der Firma Zukunft Kino Marketing GmbH (ZKM) gegen die Schädigung der Filmindustrie lässt viele Nutzer nicht davor zurückschrecken trotzdem von Torrent Gebrauch zu machen. Daher ist die Filmindustrie immer weiter bestrebt gegen die Schädigung der Industrie und insbesondere gegen die Raubkopierer vorzugehen und diese mit speziellen Kopierschutztechnologien zu unterbinden oder erschweren. Ob Raubkopien und Torrent letztendlich schädigend für die Industrie sind oder nicht, da scheiden sich die Geister und es gibt zahlreiche Pro- und Kontraargumente. Ebenso sehen viele auch keine Einbuße bei der Qualität der künftigen Produktionen. Andere argumentiere, dass der Umsatz sinkt, aber dennoch der Bekanntheitsgrad des Filmes selbst durch die Piraterie steigt.

Pirate Bay bleibt auf Kurs

Egal ob Napster, Edonkey, Audiogalaxy – seit über 10 Jahren kursieren die unterschiedlichsten Datenaustauschdienst durchs Netz, die stets populär werden, doch irgendwann dem Druck der Justiz nachgeben müssen. Doch sobald einer von ihnen verschwindet, taucht auch schon der nächste Anbieter aus dem Boden auf und erfährt den gleichen Erfolg bis er letztendlich auch nachgibt. Das einzige Portal, das diesem Druck nicht nachgab war „The Pirate Bay“. Somit bremsten die Firma einstmalig den Dominoeffekt aus und selbst mit Verurteilungen von vier Betreibern zu Geld- und Gefängnisstrafen und Millionensummen an Schadensersatz, gab das Portal nicht auf. Nichtsdestotrotz gab auch die Justiz nicht auf, und erreichte, dass nationale Industrieverbände den Nutzern den Zugang durch eine Umleitung erschweren. Auch diese Sperren können technikvisierte Nutzer leicht umgehen, hindern jedoch den Gelegenheitsnutzer sporadisch Zugang zu kriegen und schrecken ihn ab.